Ciao bella Italia-

Reisebericht Toskana & Cinque Terre

Während der Osterferien hatte ich das große Glück, eine Woche lang dem kalten Wetter Deutschlands entfliehen und ins schöne, sonnige Italien flüchten zu können. Meine Schwester studiert gerade in Pisa und so nutzte ich die Gelegenheit, sie zu besuchen und gleichzeitig die Toskana und die einzigartigen Cinque Terre zu erkunden. Für Euch nun hier meine Highlights und viele Eindrücke, die selbst bei mir schon wieder Fernweh auslösen..

Cinque Terre

Ich beginne gleich mit meinem absoluten Highlight der Reise, den sogenannten Fünf Dörfern. Sie liegen in Ligurien, gehören also nicht mehr zur Toskana, trotzdem fährt man mit mit dem Zug von Pisa nur ca. 1,5 Stunden. Die Cinque Terre liegen an einem 12 km langen Küstenstreifen und gehören zum Unesco Weltkulturerbe. Alle fünf Dörfer (Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza, Monterosso) liegen malerisch in den Bergen und man hat das Gefühl eine Reise in eine komplett andere Welt gemacht zu haben. Zwischen den Dörfern liegen Berge und Hänge voller Zitonen- und Organenbäume und man kann wunderbar von einem Dorf ins nächste wandern und von den Bergen die Aussicht genießen.

Die pastellfarbenen Häuser der Dörfer schneinen direkt aus den Bergen herauszuwachsen und in kleinen Buchten schwimmen Fischerboote.

Wir hatten das Gefühl, dass jedes der Dörfer eine andere Besonderheit hat und haben uns über die freundlichen Einwohner und moderaten Preise gefreut. Man hatte überhaupt nicht das Gefühl als Tourist abgezockt zu werden, wie es bei manch anderen Sehenswürdigkeiten ja leider oft der Fall ist. Und sehenswert sind die Cinque Terre definitiv! Die kleinen pastellfarbenen Häuser der Dörfer schneinen direkt aus den Bergen herauszuwachsen, in kleinen Buchten schwimmen Fischerboote und man kann sich entscheiden, ob man lieber am Strand liegen oder in den grünen Bergen wandern gehen möchte. Beste Voraussetzungen also zum Entspannen und Abschalten!

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Cinque Terre

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Pisa

Obwohl Pisa eine eher kleine Stadt ist, hat sie mich dennoch beeindruckt. Natürlich gibt es da den berühmten schiefen Turm, der die meisten Touristen anlockt, und eine Handvoll weiterer historischer Sehenswürdigkeiten. Die kann man aber in jedem Reiseführer nachlesen, daher nun also lieber ein paar Insider Tipps. Pisa ist eine sehr junge Stadt, von 80.000 Einwohnern sind 40.000 Studenten. Diese Zahlen sprechen wohl für sich. Während tagsüber die Touristen die Stadt bevölkern, sieht es abends schon ganz anders aus. Die Straßen sind überflutet mit jungen Leuten, die etwas trinken gehen oder sich einfach nur draußen treffen.

Hinsetzen, bei einem Milchkaffee das morgendliche Treiben beobachten und sich von den Italienern und deren Leidenschaft zum Genuss inspirieren lassen.

Meistens verabredet man sich zuerst zum Aperitivo in einer Bar. Hier bestellt man ein Getränk, oft einen Sprizz oder Wein, und kann nach Lust und Laune Leckerbissen von einem kleinen Buffet mit italienischen Häppchen essen. Die beste Adresse hierfür: das Bazeel auf dem Piazza Garibaldi. Direkt nebenan bekommt man bei La Bottega del Gelato das beste Eis der Stadt. Im Orzo Bruno in der Via delle Case Dipinte gibt’s selbst gebrautes Bier. Zum Frühstück empfehle ich das Filter Coffee Lab in der Via Santa Maria 47 im Univiertel. Hier trinken die Studenten morgens ihren Kaffee und es gibt leckere Bagels und Muffins. Ansonsten kann man es auch wie die Italiener handhaben und in einer der vielen Bars „un café per favore“ ordern, der dann direkt am Tresen getrunken wird und weniger kostet. Ich empfehle aber: hinsetzen, bei einem Milchkaffee das morgendliche Treiben beobachten und sich von den Italienern und deren Leidenschaft zum Genuss inspirieren lassen!

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Filter Café Pisa

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Livorno & Viareggio

Keine 20 Zug-Minuten von Pisa entfernt, landet man an der italienischen Küste und kann einen entspannten Tag am Thyrrhennischen Meer verbringen. Livorno, eine Küstenstadt südwestlich von Pisa mit einem der größten Häfen Italiens, ist vor allem für seine riesige Seeterasse mit Schachbrettmuster bekannt, auf der man direkt am Meer entlang flanieren kann.

Viareggio ist ein echter Geheimtipp, wenn man einen Tag am Strand verbringen möchte. Hier ist kaum ein Tourist, dafür um so mehr Italiener, die ihr Wochenende am Meer genießen. Außerdem gibt es hier das beste Eis an der Strand-Promenade!

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Livorno

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Viareggio

Lucca & Florenz

In Lucca und Florenz haben wir jeweils nur einen Tag verbracht, was natürlich zu kurz ist, um alles zu sehen und wirkliche Geheimtipps herauszufinden. Ein paar Eindrücke und Empfehlungen habe ich trotzdem. In Lucca erklimt man am Besten als erstes die Treppen zum Guinigi Turm in der Via S. Andrea. Die kleine Plattform des Turms ist nicht nur mit Bäumen bepflanzt, man hat von dort oben auch den perfekten Überblick über die Stadt und kann bis zu den umliegenden Bergketten schauen. Ein weiterer Tipp ist die Stadtmauer von Lucca. Diese ist ca. 4 km lang und man kann auf ihr die ganze Stadt zu Fuß oder mit dem Rad umrunden.

Jedes 10. Kunstwerk dieser Erde ist in Florenz zu Hause.

In Florenz gibt es natürlich viele sehenswerte Orte und vor allem Kunst! Man sagt, dass jedes 10. Kunstwerk dieser Erde in Florenz zu Hause ist. Wer keine Lust hat sich in die lange Schlage vor den Uffizien zu stellen und lieber draußen unterwegs ist, dem empfehle ich den Piazzale Michelangelo zu besuchen. Über einen verwunschenen Rosengarten gelangt man auf den hoch gelegenen Platz, von dem aus man eine perfekte Aussicht auf ganz Florenz hat. Beim Runterlaufen kommt man dann an vielen kleinen L’Osterias vorbei, in denen man etwas abseits der touristischen Restaurants im Zentrum, Pasta und Wein genießen kann.

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Lucca

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Florenz

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The ones who are crazy enough to think they can change the world are the ones that do.

6 Comments

  • Liebe Franzi,

    deine Bilder sind wirklich wahnsinnig schön – danke dafür! Das weckt so richtig das Fernweh!

    Vor zwei Jahren haben wir direkt in Pisa gewohnt und von dort aus die ganze Toskana erkundet. Pisa ist abends wirklich toll, wenn die Touris ausgeflogen sind und man in Ruhe die kleine Stadt genießen kann.In Viareggio haben wir auch am Strand gelegen – wie du auch empfohlen hast. 🙂 Nur das Wasser war leider nicht sonderlich sauber, aber ein toller Tag wars allemal.

    Nimm dir ein wenig Dolce Vita mit in den Alltag, das tut unglaublich gut!

    Liebste Grüße,
    Victoria

    • Antworten Mai 3, 2015

      Franzi

      Hallo Victoria,

      Du hast Recht, man sollte wirklich versuchen, sich ein Stück italienisches Lebensgefühl im Alltag zu bewahren. Ich gebe mein Bestes! 😉

      Liebe Grüße, Franzi

  • Antworten Juni 21, 2016

    Julia

    Hallo ihr beiden 🙂
    Ich bin heute auf der Suche nach Insidertipps für Pisa auf Euren Blog aufmerksam geworden und habe mich direkt in diesen verliebt 🙂
    Toll habt ihr den gemacht.

    Und dieser Artikel gefällt mir wirklich besonders gut.
    Vielen Dank, für die tollen Tipps.
    Mein Sommerurlaub dieses Jahr wird eine Rundreise durch Italien und unter anderem geht es dann auch in die Toskana.
    Ich werde mir Eure Tipps auf jeden Fall merken und beherzigen. 🙂

    Liebe Grüße

    Julia von http://www.exciting-life.de

  • Antworten Januar 20, 2018

    Ron

    Schöne Fotos ! Vor allem von Florenz und seinen Gärten !

    „Wenn der Sommer sich verkündet,
    Rosenknospe sich entzündet,
    Wer mag solches Glück entbehren?
    Das Versprechen, das Gewähren,
    Das beherrscht in Florens Reich
    Blick und Sinn und Herz zugleich…“

  • Danke Franzi – für den Tipp und die schönen Eindrücke. „Cinque-Dörfer“ sind nun auf meine „baldige Urlaube“-Liste gesetzt.
    Küsschen dein Gregorio

    P.S.: Die Seite sieht ssoooo chic aus. Man muss es einfachmal sagen / ein Genuss für alle Schriftsatzfans.

    • Antworten Juli 25, 2018

      Franzi

      Danke Gregorio, das freut mich! 🙂

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