Happy Februar – Zero Waste: Tipps für weniger Müll

Unsere Favoriten im Februar

Nachdem wir im Januar fit und gesund ins neue Jahr gestartet sind, soll es in diesem Monat um ein weiteres, für uns sehr wichtiges Thema gehen: Zero Waste! Kurz zusammengefasst geht es um ein Leben ohne bzw. mit möglichst wenig Müll, denn Unmengen davon belasten unsere geliebte Natur und ganz besonders die Weltmeere. Beim Zero Waste-Lifestyle liegt der Fokus auf der Vermeidung von Plastikmüll, der Nutzung von wiederverwendbaren Materialien und natürlich auf Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Es mag utopisch sein von heute auf morgen gar keinen Müll mehr zu produzieren, aber warum sollte man nicht Schritt für Schritt nachhaltiger leben lernen? Unser Motto lautet: Mit jedem Tag ein bisschen besser, denn jeder Einzelne von uns macht den Unterschied. Aus diesem Grund präsentieren wir Euch unsere Tipps für weniger Müll und verraten Euch, wo Ihr in Leipzig besonders nachhaltig einkaufen könnt.

In unseren Februar-Favoriten geben wir Euch Tipps zum Vermeiden von Müll.

Zero Waste

1 Stoffbeutel – Spreadshirt / 2 Sauberkasten /  3 – Lunchbox – Naturalou /4 – Waschbare Abschminkpads – Amazon* / 5 – Die Öko-Challenge – Amazon* / 6 Obst- und Gemüsebeutel – Amazon* / 7 Festes Shampoo – Lush / Bild: Naturalou – Nachhaltiger Online-Shop

Müllfreie Mittagspause

Wir kannten sie alle: die Brotbüchse. Während Mutti uns damals noch Schnitten schmierte, nehmen wir uns heute immer weniger Zeit für die Vorbereitung unseres Mittagspausen-Snacks. Den „Dann hole ich mir eben fix was beim Bäcker“-Gedanken kennen wir doch alle, oder? Und natürlich entsteht auch da wieder Müll! Dabei braucht es für  einen gesunden Snack in der Mittagspause lediglich etwas Vordenken im Supermarkt und wenige Minuten Vorbereitung am Abend. Mit der Lunchbox von Naturalou kommt Ihr dabei ganz ohne Müll aus, spart Geld und tut Eurem Körper noch etwas Gutes.

Unverpackt einkaufen

Jetzt haben wir die Brotbüchse wiederentdeckt, aber die Gurke müssen wir erst einmal von ihrer Folie befreien und die Bananen aus ihrer Extraschicht Plastik wickeln – so kennen wir unzähliges Obst und Gemüse aus dem Supermarkt. Oftmals sind diese Verpackungen komplett überflüssig, besitzt zum Beispiel die Banane doch eine Schale, die wir nicht einmal mitessen. Um zumindest auf Plastiktüten zum Verstauen loser Früchte zu verzichten, gibt es wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel, die problemlos mit gewogen werden können. Wer auch bei Nudeln und Co. auf Verpackungen verzichten möchte, ist im Einfach Unverpackt-Laden gern gesehen. Eine weitere Alternative wäre zum Beispiel der Hofladen am Arnoldplatz, wo besonders auch die Regionalität der Produkte im Vordergrund steht.

Stoffbeutel

Ob zum Shoppen oder für den Wocheneinkauf, ein Stoffbeutel nimmt kaum Platz in Eurer Tasche weg und erspart Euch den Kauf einer Plastiktüte. Zudem gibt es die Beutel mittlerweile in unzähligen stylishen Ausführungen. Besonders hübsch finden wir die Wundertüte von Spreadshirt.

Abschminken ohne Müll

Jeden Tag ein Abschminktuch klingt gar nicht so viel, oder? Rechnet man jedoch diesen Verbauch hoch, liegt man bei 365 Tüchern pro Jahr pro Frau. Plötzlich wird aus dem kleinen Tüchlein ein ordentlicher Haufen Müll. Eine Alternative wäre es natürlich auf Make-up zu verzichten. Aber seien wir einmal ehrlich, viel zu oft rettet uns der Concealer nach einer durchzechten Nacht das Leben. Dabei gibt es mit waschbaren Abschminkpads eine echte Alternative, deren Anschaffung sich definitiv lohnt!

Pflegeprodukte

Shampoos, Cremes und Co. unverpackt zu kaufen, stellt eine ernstzunehmende Herausforderung dar, sind doch sogar Naturprodukte in Plastik verpackt. Bei Lush findet Ihr eine riesige Auswahl an veganen Pflegeprodukten in quietschbunten Farben, die nachhaltig verpackt sind und zudem nicht an Tieren getestet wurden. Ein Beispiel hierfür sind die festen Shampoos, welche in einem kleinen Döschen aufbewahrt werden. Einen Versuch sind sie allemal wert.

Selbstgemachte Reinigungsmittel

Wenn Ihr weiter in Eurem Badezimmer schaut, fällt Euch sicherlich auf, dass Putzmittel zu den größten Plastikquellen im Haushalt gehören. Oftmals handelt es sich hierbei zusätzlich um umweltschädigende Substanzen, die weder gut für Eure Gesundheit noch für die Natur sind. Das Leipziger Start-up Sauberkasten löst dieses Problem mit verschiedenen Sets, mithilfe derer Ihr Eure Reinigungsmittel einfach selbst anmischen könnt. Im Basis-Kasten reicht das Spektrum vom Spülmittel über Waschmittel bis hin zum WC-Reiniger.

Die Öko-Challenge

„Wussten Sie, dass wir Deutschen pro Stunde etwa 320.000 Coffee-to-go-Becher verbrauchen? Oder, dass 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Jahr auf der Welt verderben?“ So beginnt die Beschreibung des Buches „Die Öko-Challenge“. Neben vielen hilfreichen Tipps für mehr Nachhaltigkeit gibt es interessante Fakten rund um die Themen Plastik, Müll, Ernährung und Konsum. Eine absolute Empfehlung, wenn Ihr Euch mehr mit dem Thema Zero Waste beschäftigen möchtet.

 

Ihr kennt noch mehr Tipps, um Müll zu vermeiden? Dann teilt sie doch mit uns in den Kommentaren. Und denkt dran: Mit jedem Tag ein bisschen besser. 🙂

Great things never came from comfort zones.

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